Mücken ABC

Mücke bei der Nahrungsaufnahme Jeder von uns hat sich schon mal über eine Mücke geärgert. Diese Blut saugenden Insekten haben schon zahlreiche Aufenthalt im Freien vermiest. Neben den ganzen unerfreulichen Effekten der Mücke gibt es aber auch interessante Dinge über die Mücke zu berichten.

Fakten über Mücken:

  • Die Mücken (Nematocera) sind eine Unterordnung der Zweiflügler. In dieser Unterordnung werden 45 unterschiedliche Familien von Mücken zusammengefasst. Die meisten Mücken sind zart gebaute, schlanke Insekten mit fadenförmigen, vielgliedrigen Fühlern und langen, dünnen Beinen. Aber wirklich nervig ist davon nur die Familie der Stechmücken (Culicidae). Diese Familie wollen wir uns hier genauer anschauen.
  • Mücke ist nicht gleich Mücke. In Österreich z.B. sind unsere Mücken unter dem Namen Gelsen bekannt. Wenn ein Österreicher Mücke sagt, meint er eigentlich eine Taufliege. In Süddeutschland sowie in der Schweiz sind die Blutssauger auch als Schnaken, Staunsen oder Stanzen bekannt.
  • Es gibt mehr als 3500 Stechmückenarten. Allerdings kommen in Europa nur knapp 100 Arten vor.
  • Stechmücken gibt es seit ca. 80 Millionen Jahren. Das bisher älteste Exemplar wurde in einem Bernsteinfossil gefunden.
  • Eine Stechmücke wiegt ca. 2 bis 2,5 mg. Deshalb merkt man meist auch nicht, wenn sich der Blutsauger auf einem nieder lässt um von ihm zu naschen. Wirklich groß sind Mücken auch nicht denn sie werden meist nur ungefähr 15 mm groß.
  • Zum Glück sind Mücken nicht wirklich schnell. Mit einer Geschwindigkeit von ca. 2 km/h kann so ziemlich jeder der Mücke zu Fuß entkommen. Ist es warm, windstill und schattig, ist die Aktivität der Stechmücke am größten. Wenn es windig und kühler ist, bleiben sie eher in Bodennähe, und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fliegen sie zum Glück gar nicht mehr.

Wo ist die Mücke zuhause?

Mücken lieben Wasserstellen jeder Größe. Sie leben also in der Nähe von Flüssen, Seen, Sümpfen, Mooren, Pfützen und Bächen. Also abgesehen vom Polarkreis oder der Wüste kann man Mücken überall begegnen. Natürlich ist der Verbreitung der einzelnen Stechmücken Arten stark unterschiedlich. Aber da der Mücke bereits eine Pfütze zur Eiablage reicht ist sie wirklich überall zuhause. Sollten sie sich also im Sommer eine Mückenplage vor ihrer Haustür beschweren, müssen sie drüber nachdenken den Gartenteich zu entfernen.

Was isst die Mücke?

Im Normalfall sticht die Mücke keine Menschen. Normalerweise ernähren sich die Stechmücken von zuckerhaltigen Pflanzensäften. Aber woher kommt dann der Name und wieso stechen sie uns? Ist ein Weibchen befruchtet muss es eine Blutmahlzeit zu sich nehmen. Die Aufnahme von Blut und dem darin enthalten Protein ist unentbehrlich für die Fortpflanzung der Stechmücke. Das bedeutet aber auch, dass männliche Mücken uns nie stechen werden, sondern dass allein die weiblichen Geschöpfe für das tyrannisieren der Menschheit verantwortlich ist =) (Kleiner Scherz). Auch wenn die männlichen Mücken nicht stechen, so surren sie gerne um unsere Ohren herum und nerven uns damit.

Aber wie finden die Mücken uns eigentlich? Durch eine Vielzahl an Experimenten hat man herausgefunden dass die Stechmücke durch das ausgeatmete Kohlenstoffdioxid und Körperdüfte ihre Opfer finden.

Was schützt vor Mücken?

In den eigenen vier Wänden kann man sich am besten mit Fliegengittern vor Mücken schützen. Die Fliegengitter gibt es mittlerweile in zahlreichen Ausführungen. Es gibt diue Fliegengitter selbstklebend, mit Rahmen, als Türen oder als Vorhang fürs Bett. Für welche Variante sie sich auch entscheiden, eines ist gewiss: Fliegengitter schützen vor Insekten.

Sollten sie mal zum Grillen eingeladen sein oder wollen ungestört einen gemütlichen Abendspaziergang am See machen empfehlen wir jedoch sich mit Insektenschutzmitteln einzureiben. Ein Hersteller der zum Synonym für Insektenschutz geworden ist, ist Autan.