Man unterscheidet die äußere Fensterbank, meist aus Metall oder Stein mit Gefälle, und die innere Fensterbank aus Holz, Stein oder Kunststoff. Außen schützt sie die Fassade vor Regenwasser, innen trägt sie Pflanzen und Dekoration. Beide Teile ragen meist ein Stück in den Raum beziehungsweise nach draußen.
Als Faustregel sollte die Fläche mindestens so tief sein, dass ein Gitterrahmen mit seinem Profil sicher steht. Bei Kunststein oder Marmor sind Klebelösungen kaum geeignet, weil Reiniger und Kondenswasser die Haftung mindern. Eine Anti-Rutsch-Matte unter dem Rahmen kann helfen.
Praxisbeispiel
Ein Gitterrahmen, der unten auf die innere Fensterbank gestellt wird, steht stabil, wenn sie eben und tief genug ist. Springt sie stark vor oder hat eine Blende, entsteht dahinter ein Spalt. Hier hilft eine Dichtleiste oder ein Rahmen mit Federklemmen, der oben gespannt wird. Messen Sie die Höhe immer bis zur Fensterbank und nicht bis zum Boden.
Passt zu
Wie das Ausmessen genau abläuft, beschreibt der Ratgeber Fliegengitter ausmessen.
Verwandte Begriffe
Ähnliche Bauteile: Wetterschenkel, Laibung und Blendrahmen.

